Endlich

Ab heute bin ich die Antwort auf alles.

Allerdings nur für ein Jahr.

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Shit!

Ich bin zu gross…

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Catwalk in Sofia

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Ich gebe zu.
Von Sofia habe ich nicht viel gesehen.
Ausser Janina, Milka, Tania, Mila, Marta, Jelena und Vera.
Sie defilierten am Vitosha Boulevard.
Im Rucksack trägt der Reisende aus der westlichen Welt ja immer auch eine Prise Vorurteile, so auch ich. Aber Ausländer sind im Ausland halt anders als als Inländer zu Hause. Sprich nicht alle Männer tragen Trainer und Fahren einen geleasten BMWX3,  nicht alle Frauen tragen 3cm Make-Up und 7cm Absatz.
Eines wurde mir schnell klar. Die in der Fussgängerzone an uns vorbeidefilierende holde Weiblichkeit hatte Stil. Zwar huldigten manche den typisch weiblichen Attributen wie langem Haar und Röcken, aber nicht in der mir bekannten geklonten Art à la H&M, Mango und Co.
Da gab es ein buschiges, knallgrünes Kleid, zusammengehalten von einem breiten Gurt. Weit schwingende Beinkleider darüber ein enges Top mit Schiffchenausschnitt und Hut. Schwarzes Kleid und orange Tasche in Übergrösse. Und alle Figuren waren vertreten.
Auch die Mädchencliquen trugen nicht die gleiche Frisur, den gleichen Stil, wie in Zürich schon so oft gesehen. Sondern waren dezent-elegant, aufgedonnert, unscheinbar-schlicht, burschikos. Alles dabei.
Es war wirklich toll, an diesem Catwalk zu sitzen, zu sehen, dass Mode nicht Zwang zur Uniformität bedeutet, sondern einfach Spass macht.
Zum Spass beigetragen hat sicher neben Janina, Milka, Tania, Mila, Marta, Jelena und Vera auch der Caipirinha.
Doch am Ende des Catwalks im schönen postsowjetischen Park.
Kinder und Paare und Hunde und Familien.
Und BMXler.
Und Skater.
Eine Gruppe filmte. Aber der Boardslide klappte nicht.
Da fluchte der Skater im wüstesten Züridüütsch.
Und doch entkomme ich nie ganz.
Die Schweiz ist überall.

(Still to do: To Do)

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Amélie in Rumänien

To-Do-Listen sind nicht meine Stärke, ich weiss.

Aber ich bemühe mich.
Nämmli.

Wahrscheinlich kennen alle cinéphilen Ü.30er Amélie Poulain und deren fabelhafte Welt.
Ich bin sicher, Amélies Vorfahren kamen aus Rumänien. Oder ihre Nachkommen.
Oder sie reiste selbst durchs Land und hinterliess ihre Spuren.
Überall entdeckten wir verspielte Hinweise der Lebensfreude.
Plötzlich etwas Buntes.
Ein Gemälde.
Musik.

Ich könnte jetzt spielverderberisch erwähnen, dass das in der Schweiz alles nicht möglich wäre weil – eben – öffentlicher Grund, Brandschutzbestimmungen, gestörtes Dorfbild. Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder täte, was er wollte oder kurz: da könnte ja der kommen…
Ja! Bitte!

Bier für subversive Poeten

Freestyle Briefkästen auch für Musikstile

Die Wasserfall-Treppe

Fröhliche Felgen passend zu den farbigen Fassaden

Regenschirm-Himmel auch bei Sonnenschein

Guerilla-Gardening

Gemälde frei Haus

Und dazu noch ein Klavier zum Spielen. Gut. Ich gebs zu. Das gibts hier in meiner Heimatstadt auch. Ein Klavier das rumsteht mit dem Hinweis: Spiel dich frei!
Aber in Amélie-Rumänien hört man auch nicht immer nur Für Elise.

Und bloss nie vergessen:

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Der Teufel und sein Süppchen

Teufel
Phi: Mami, haben wir einen Schornstein auf unserm Haus?
Ich: Ja klar. Wir können einfeuern in der Küche. Der Rauch muss ja wo hin.
Phi: Der Rauch geht doch in den Boden.
Ich: Nein, der steigt auf.
Phi: Ich dachte, der geht zum Teufel. Der unter der Erde Magma kocht.
Ich: Der Teufel kocht sein Süppchen?
Phi: Ja! Mit Schuhen!
Ich: Für den Geschmack?
Phi: Ja genau!

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Card Nr. 9

Regenwald, passend zum Wetter. 😬

So, langsam bin ich wieder fit mit Farben.
Wenigstens grün.
Für den Rest brauch ich erst noch ein Glas Wein und ein paar Pinguine.
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Be aware ☝️

Sollte ich mir auch umhängen. Wenn ich wieder mal wenig Schlaf gekriegt habe.

Passiert mit meiner Stimmung dann auch.

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Nachtzug ab Sighisoara

Zur Erinnerung: In Sighisoara, so klingt die Durchsage auf dem Bahnsteig.
Und noch eine kleine Illustration. Die Bahnhofsunterführung passte schaurig gut zum Geburtsort von Vlad Dracul.
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Nun ja.
Wenn man so spontan in der Gegend rumreist, dann besteht die Gefahr, dass die guten Unterkünfte ausgebucht, die Schlafkabinen besetzt, die Schlafwagen belegt sind. So eine Nacht auf dem Boden einer Fähre oder in einer milbenbesiedelten Absteige kann vorkommen. Auch wenn ich bei Letzterem noch immer das Sternenzelt bevorzuge.

Schlafwagen von Sighisoara nach Oradea: ausgebucht.
Couchette von Sighisoara nach Oradea: ausgebucht.
Wir hätte auch den Zug morgens um 2:20 nehmen können. Aber dafür fühlten wir uns zu alt.
Also einfach zwei Plätze.
Zwei Plätze in einem vollbesetzten Zug.
Zwei Plätze von denen einer bereits besetzt war.
Wir mussten also noch eine Oma wachrütteln und in Folge mit dem ganzen Waggon diskutieren. Glücklicherweise nur über das unzulängliche, rumänischen Reservationssystem.

Ich hatte ein Flashback. Die ganze Fahrt erinnerte mich an die 8 Stunden plazkartny zwischen Ulan Ude und Irkutsk. Das ist die dritte Klasse der Transsibirischen Eisenbahn. Die einzige Klasse für die Russen. Offene Verschläge mit Schlafkojen.
Naja, die Kojen fehlten im Zug nach Oradea.
Aber das Schnarchen.
Die dicke Luft: Schweiss, Atem und andere Ausdünstungen.
Und die Hitze!

Einen offiziellen Dank geht hiermit an unsere Gastgeberin, die wegen unserer Zugverspätung zu spät zum Arbeiten kam, aber auf uns wartete, zusammen mit dem weichen, frischbezogenen Doppelbett, in das wir uns, nachdem wir uns unter der Dusche von der klebrigen Patina befreit hatten, dankbar plumpsen liessen.

 

 

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no milk is not no milk

Ich: A coffee please. Without milk.
Sie: Greek coffee?
Ich: Black coffee.
Sie: Greek coffee is Frappe. Cold! Do you want Greek coffee?
Ich: No milk?
Sie: No. Cold coffee. No milk.
Ich: Ok.
Sie: Sweet?
Ich: Yes, please.
Der Inhalt des durchsichtigen Bechers war verdächtig braun.
Aber jedenfalls schön kühl.

Nächster Tag.
Sie: Greek coffee? Frappe?
Ich: No milk?
Sie: No milk!!!
Ich: Okay. Frappe.
Sie: Sweet?
Ich : Yes.
Sie stellt den Becher diesmal auf die Theke und kippt vor meinen Augen gesüsste Kondensmilch rein.
Ich: No milk??!!
Sie: No. NO! No milk!

Das war in Thessaloniki. Dann kam Sofia. Dann Plovdiv und Varna.
Und in Bukarest hatte ich dann auch ein Wiedersehen mit meiner Verdauung,
die sich quer durch Bulgarien leider tot gestellt hatte.
No milk is not no milk.

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So würde es auch gehen. Fast auch ohne Kenntnisse des kyrillischen Alphabets.

 

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Ales in Varna

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Man stelle sich die Serie The Big Bang Theorie vor. 🤓
Ich bin sicher, er spielte mit.
Ales.
Pi – T-Shirt.
Die Frisur eines schwarzen Schöflis.
Gelockt und dicht.
Sehr begeistert und gleichzeitig sehr gehemmt. Streicht sich immer wie zur Ermutigung über seinen Oberarm.
Varna. Wir mal wieder auf der Suche nach Nerd-City, sprich einem Magic-Geschäft.
Und es gibt sie überall. In Barcelona, in St. Gallen und in Varna gibt es dazu Ales.
Vor lauter Freude, dass da zwei Touristen aus der Schweiz den Varnagames aufsuchen, zückt er sein Lieblings-Deck.
(Für die uneingeweihten, Magic The Gathering – kurz MGT –  ist ein hochkomplexes Kartenspiel, dessen Regelwerk ich gerne mit der Aussagelogik vergleiche. Vergesst das Gefühl, ist alles logisch.)
Glücklicherweise war es gesleeved, also die Karten in Plastikhüllen. Denn, naja, es klebte. Und es gibt Karten in so einem Deck, die sind locker 80 Euro wert…
Er erzählte.
Und erzählte.
Und ich kannte natürlich die Hälfte der Kreaturkarten, Spontanzauber oder Artefakten nicht. Aber he…
Charmant Lächeln kann ich!
Dann pirscht sich ein ca. 16-Jähriger, schlacksiger Blonder heran.
Wartet.
Ales erzählt weiter.
Welche Karten er beim letzten Draft aus dem Booster-Pack gezogen hat.
(Man bemerkte das englische Fachvokabular…)
Also Ales erzählt.
Der Blonde wartet.
Ales erzählt.
Irgendwann weisen wir Ales darauf hin, dass da noch wer am Verkaufstresen wartet. Und sagen, er dürfe ruhig bedienen.
Ales verstummt.
Und der Blonde richtet sich an uns, um uns begeistert zu erzählen, welche Karten er am letzten Friday Night Magic gezogen habe und welches Deck er sich gebaut habe.
Ja, es ist erwiesen.
Wir haben es wiedermal gefunden.
Diesmal Made in Bulgaria:
Nerd-City. 🤓

PS: For the nerds: Someone got mana screwed. And it wasn’t me. ✌🏻

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