Monatsarchiv: Juni 2018

Mutprobe Skatepark

Ich wollte nicht in den Skatepark. Weil, naja, ich kann ja noch nix und die sind alle weniger als halbsoalt und doppeltsogut. Ich mag mich nicht lächerlich fühlen.

Dann lieber in die Nachbarstadt. Unter der Autobrücke, kennt mich niemand. Klein und kuschelig.

Denkste! Wie im Bienenstock, nur auf Skateboards. Ich setzte mich erstmal an den Rand und versuchte mich unsichtbar zu atmen. Immerhin konnte ich vorhin im Garten, im Rasen vom Primo aufs Board springen. Und beim 5. Ollie-Versuch war das Brett kurz in der Luft und ich nicht am Boden, im Rasen. Also atmen.
Ruhig.
Bis mein Skateboard-Sklaventreiber mich auf den Beton zerrte. Und als ich dann da die schräge Fläche runter und die Ramp etwas rauf fuhr, johlten zwei Jungs im Alter meiner Kids: „Woooah, das kann nicht mal ich!!!“
Da musste ich einfach – entschuldigung – kurz die Faust erheben und schreien: „Ha! Ich kann etwas, was nicht alle Kids können!“

Sorry, das musste sein.
Das Adrenalin.

tbc

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Danke Dreikäsehoch!

skategirl

Gestern vor der Schule.
Ich packe mein Skateboard aus dem Kofferraum.
Kindergärtner mit „Lüchzgi“, Brille und zwei frei fokussierenden Pupillen beobachtet mich, wie ich meine C1RCA binde und lispelt:
„Können Sie überhaupt Skateboard fahren?“
„Ich lerne noch“, antworte ich und pushe supervorsichtig davon.
Kindergärtner lispelt: „Sie KÖNNEN es ja!“

 

Danke.
Danke,
Dankedankedanke!!!

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Eyecatcher

Ich weiss nicht, woran das liegt. Aber wenn ich ein Skateboard rumtrage – r u m t r a g e, dann ist das offenbar ein Grund, den Blick beim Vorbeifahren nicht mehr durch die Windschutzscheibe auf die Strasse zu richten, sondern aus dem Fahrerfenster Richtung Gehsteig.img_7142

Und erst wenn ich darauf stehe und fahre. Heute johlte mir eine ganze Wagenladung Testosteron entgegen. Haben die meine grauen Haare, die sich dank Coiffeurboykot ihren Platz in meinem Deckhaar erobert haben, nicht gesehen? Vielleicht ist das so ein Ur-Dings. So ein ins Genmaterial (Y-Chromosom) übergegangenes Reiz-Reaktion-Schema:

Frau + Räder = Uuuuuuuhhh

Anyway, es ist anstrengend, sich einen Platz zu suchen, guter Belag, nicht gesäumt von Zuschauern oder übersät mit pebbles. Wie soll man so zum Star werden….

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Hallo Herr Nachbar

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Der zwei, drei Strassen weiter weg wohnt. Ist schön zu wissen, dass mein Blog gelesen wird. Aber, nun ja…
Stellt er sich an den Zaun, erklimmt einen Plattenstapel um erhöht einen guten Ausblick auf die Strasse zu haben und meint: „Ich guck jetzt auch mal zu. Nicht so penetrant wie der Türke, aber trotzdem.“
Und ich versuche noch so knapp mich oben zu halten, als er grinst: „So, jetzt zeig mal einen Ollie!“

Wir müssen uns mal unterhalten über Subtilität und Penetranz, Herr Nachbar. 😉

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Nur ein Schmetterling

Da es so hohe Wellen in der internationalen Presse schlagen musste….

Es war doch nur ein 🦋

Quelle: Nebelspalter

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Polster

Einmal in Vollmontur: Knieschoner, Ellbogenschoner und Helm zwecks Angstverminderung.
Und worauf fall ich bei meinem ersten Sturz? Hä?

Auf den Hintern.

Na, der ist wenigstens von Natur aus gepolstert. ✌🏻

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Meine Freitags-Helden

SuperomasopasEs gibt noch Hoffnung. Ich habe noch ganz viel Zeit.
Hier klicken.
Und auch hier!

Superskater

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Holzpflock auf Holzbrett mit Rädern

IMG_7084Ich bin ja dafür, dass man sich regelmässig herausfordert, um eine inhaltliche Variation in das Motto „Blamiere dich täglich“ zu bringen. So habe ich mir also am Samstag ein Skateboard gekauft. Ich stand noch nie auf einem Skateboard. Doch – moment – das stimmt nicht ganz. Ich stand mal für genau 2 Sekunden auf einem Brett, bevor ich auf meinen Hintern knallte.
Und nun nach 27 Jahren wieder. Diesmal aber ohne dass mir das Board unter den Füssen wegflitzte.
Am Sonntag.
Auch gestern.
Und heute.
Dazu braucht es Demut. Eine Eigenschaft, die ich mir bis jetzt noch nicht zugeschrieben hätte. Eine dicke Haut, die Bereitschaft, das Sonntagsthema im Quartier zu werden, sich als totaler Volltrottel und Bewegunslegastheniker zu outen.
Phi setzte sich mit dem Campingstuhl an den Strassenrand und rief mir Durchhalteparolen und Komplimente zu. Der alte Türke, auf den man sonst nur einen kurzen Blick zwischen Haus- und Autotür erhaschen kann, stand mit undurchsichtiger Miene an seinen Briefkasten gelehnt und schaute zu. Ihn umgab trotz seines ernsten Gesichtsausdrucks eine Aura von Heiterkeit und Unverständnis.

Pushen, stehen, Füsse drehen, pushen, stehen, Füsse drehen, pushen, stehen…
Tictactictactictictiiiiihiiiictactactactictactictac.

Beginnt man mit Skateboarden sollte man sich also Blösse geben können und Hartnäckigkeit braucht man, nun ja, die habe ich.
Mir ist nicht ganz klar, ob Skateboarden so anstrengend ist oder es sich bei meinem jedesmal durchnässten T-Shirt um meinen Angstschweiss handelt. Ich befürchte beides.
Jedenfalls habe ich neue Muskeln kennen gelernt. Die sitzen ganz tief im Fussballen und schmerzen. Im Fussgelenk sind erstaunlicherweise auch welche. Aber was ist schon Muskelkater!

Wenn man in meinem Alter mit einer neuen Sportart beginnt, darf man froh sein über jeden Schmerz, der nicht aus den Gelenken kommt.

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PS: Keine Liste mit möglichen Knochenbrüchen in den Kommentarspalten. Das hat schon meine Mutter mit ihren aus der Zeitung ausgeschnittenen Motorradunfällen versucht. Ich habe dennoch meinen Führerschein gemacht und hatte meine KTM Duke 690. Und ja, auch dort waren die ersten Fahrten scheint’s muskulär herausfordernd, der durchgeschwitzten Wäsche unter dem Rückenpanzer nach zu urteilen….

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Ready to party

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Mein Freitags-Held

In Sachen ehrliches WG-Inserat:

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