Monatsarchiv: November 2014

Ja ist nein

Phi: Mami, komm wir spielen. Nein ist ja und ja ist nein. Frag mich mal, ob ich aufräumen will.
Ich: Ach nein. Phi, das ist immer so kompliziert.
Phi: Bitte Mami, bitte, bitte, bittteeeeeeeeeeeee!
Ich: Also Phi, willst du aufräumen?
Phi: JAAAA!

Er lacht sich kringelig. Eigentlich schön, wenn er mal ja sagt, ist er doch in letzter Zeit eher so ein Nein-Zwerg, leidet am Nein-Fieber. Doch das Spiel hat auch seine Tücken….

Fe: Also gut, ja ist nein und nein ist ja. Phi, hast du das Nein-Fieber?
Phi: Ja!
Fe: Und das Ja-Fieber?
Phi: Ja!
Fe: Genau! Ja ist nein, und er hat ja, also nein geantwortet, weil er hat ja nicht das Ja-Fieber und ja ist ja nein und er hat ja gesagt, also hat er nein gesagt und deshalb hat er es!
Ich: Hä?

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Ein Ohrwurm…

Wege

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Frühstück mit Fe

Fe klopft mit seinem Löffel auf den Tisch, auf den umgekehrten Becher, auf die Schüssel.
Ich: Fe, iss dein Frühstück.
Fe: Mami, es klingt immer anders. Hörst du? Auf dem Tisch ist es ganz leise und auf dem Becher laut. Das sind andere Schallwellen, nicht? Der Becher ist wie eine Trommel. Aber ich höre die Gabel auch noch, wenn ich sie ans Ohr halte.

Fe legt den Kopf auf den Tisch.
Ich: Fe, iss dein Frühstück.
Fe: Schau, es spiegelt mich in der Pfanne, aber ich bin ganz verzogen. Das ist, weil sie rund ist, oder?

Fe starrt auf den Granittisch und verschiebt seinen Becher gemächlich Zentimeter um Zentimeter.
Ich: Fe, iss dein Frühstück.
Fe: Es spiegelt, guck mal. Das ist wie ein Farbschatten vom gelben Becher, der Stein wird auch gelb, aber nicht richtig. Die Milch sieht auch anders aus.

Fe starrt in seinen leeren Löffel.
Ich: Fe, iss dein Frühstück.
Fe: Guck mal, mein Spiegelbild ist auf dem Kopf. Wie funktioniert das genau?

Fe trinkt Schlückchen für Schlückchen seine Milch, verharrt dazwischen, schluckt wieder. Hält sich dann die Ohren zu.
Ich: Fe, iss dein Frühstück.
Fe: Ich weiss jetzt, wie das mit dem Druckausgleich funktioniert. Weil wenn man schluckt, dann bewegt sich ja da innen….

Phi winkt in der Zwischenzeit begeistert seinem Spiegelbild im Fenster zu und ich habe, wie es scheint, noch Zeit für einen zweiten Kaffee.

(Hilfe gibts manchmal hier: http://bit.ly/1wzJh3y. Danke, danke, danke!)

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Zum Mitsingen

Und das möglichst lärmig, noch lärmiger und nicht still, ….

Stiller

Und da es nicht so einfach war, hier die modifizierte Version.

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Frau her!

Phi vor dem Zubettgehen:

Ich: Phi geh doch rauf und zieh den Schlafanzug an.
Phi: Ich hab Angst.
Ich: Aber du hast doch sonst nie Angst?
Phi: Aber du musst mitkommen Mami.
Ich: Gleich, ich möchte nur noch den Tisch abwischen. Geh doch schon mal.
Phi: Nein ich will nicht alleine hoch.
Ich: Aber Fe ist doch oben, du bist nicht alleine.
Phi (betont mit Nachdruck jede Silbe): AAABER ICH BRUUCH E FRAU!

Schlagendes Argument. Was soll man da noch sagen! 🙂

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Akku leer

Fe vor dem Zubettgehen:

„Weiss du Mami, wenn eine Batterie leer ist, also keine normale, sondern ein Akku, den man aufladen kann, dann muss man die Batterie doch wieder aufladen und dann hält es wieder eine Weile, also so ist das jetzt bei mir: Mein Akku ist leer, ich möchte gerne wiedermal bei dir schlafen, weil Phi kommt ja jede Nacht rüber und er hat einen vollen Akku. Aber meiner ist jetzt leer und ich brauche jetzt Mami, um ihn wieder aufzuladen, das hält dann wieder ein Weilchen:
Darf ich in deinem Bett schlafen?“

Klare Argumentation, logische Folgerung. Was soll man da noch entgegnen! 🙂

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Face to Face

…oder so.

https://twitter.com/FacesPics

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