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Family Business

Fe: Mami, es ist sooooo cool, dass du skatest!

(Und mitunter wohl lustig zu zuschauen… 🙂)

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Alternative Zeitrechnung

Geht Mathematik in Spitälern anders? 🤔

Oder wie kann – laut Operationsbericht – die Patientin mit Jahrgang 1975 im Jahr 2019 41-jährig sein? 🤨

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Der Beweis

Meinen Gehirnscan pinnte ich später an meine Zimmertür, als Beweis. Sogar der Original-Post-It klebt noch dran.

Scan

Offenbar fühlte ich mich in Erklärungsnot. War ich doch unter lauter Naturwissenschafts- und Psychologiestudenten als Schauspielschülerin sonst mehr für die Bereiche Schweiss, Staub und (Herz)blut berühmt und berüchtigt.

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Der Verdacht

Telefon

Ich kam von einer Untersuchung beim Augenarzt, suchte mir am Albisriederplatz den Apparat mit dem am wenigsten klebrigen Hörer und fütterte die Münzschlitze.

Ich: Hallo Mama?
Sie: Ah! Hallo, wie gehts dir?
Ich: Geht so. Ich war grad beim Augenarzt. Mein Sehnerv ist nach vorne gedrückt, sagt er. Dann hat er einen Test gemacht. Ich habe Gesichtsfeldausfälle. Jetzt muss ich in die Röhre. MRI.
Sie: Wegen deinen Augen?
Ich: Äm. Nein. Er sagt, es bestehe der Verdacht auf ein gutartiges Geschwür an der Hirnanhangsdrüse.
Sie: Du hast einen Hirntumor??!!
Ich: Nein, Mama. VERDACHT auf ein GUTARTIGES GESCHWÜR an der Hirnanhangsdrüse.
Sie: Eben, Hirntumor.
Ich: Könntest du bitte dieses Wort nicht sagen?
Sie: Ist doch egal. Es ist, was es ist. Hirntumor, Krebs.
Ich: Ja danke, Mama. Das wars schon. Das wollte ich nur sagen.

Eine Woche später lag ich in der Röhre. Es war eng und unglaublich laut.
Kaum war ich wieder raus, sagte der Arzt: Sieht gut aus!
Auch da wurde ich schlagartig müde. So müde, dass ich mich am liebsten zurück in die Röhre gelegt hätte zum Schlafen.
Trotz Platzangst.

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Krankenhausdialoge – Schichtwechsel

Kreuz

Im Zimmer: Die Mitpatientin döste noch, mein Blutdruck war ok. Die Beutel wurden vom Bett auf den Galgen umgehängt.

Ich: Darf ich aufs Klo?
Sie: Mooooooment! Ist ihnen übel?
Ich: Nein.
Sie: Warten sie noch kurz.

Kaum war sie weg, schwang ich die Infusionsschläuche um den Bettpfosten, rollte den Galgen etwas näher und liess meine Beine über die Bettkante baumeln.
Da öffnet sich die Tür und vier Pflegefachkräfte stehen im Zimmer.

Ich: Ups. Erwischt.

 

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Krankenhausdialoge – Weisskittel und Weissgurt

Kreuz

Dank meines etwas anders funktionierenden Hirns scheine ich auf gewisse Arzneimittel unerwartet zu reagieren. Schlafmittel – so die denn überhaupt wirken – befördern mich in der empfohlenen Dosis in einen komatösen 16h-Schlaf. Bei der Hälfte der Dosis bin ich morgens immer noch eine Gefahr für den Strassenverkehr, erst bei einem Viertel der üblichen Dosis komme ich mit leicht verschleiertem Hirn sozialverträglich und arbeitsfähig aus dem Bett.
Narkosemittel dagegen scheinen  nur bedingt zu wirken.
Ich versorgte mich also mit Fallstudien aus der Verwandtschaft (Erwacht unter Vollnarkose, den Arzt den Assistenzart ausschimpfen gehört und dann den Anästhesisten, weil Patientin aufwachte), aus meiner Kindheit (Schlafsirup und Schule ade) und googelte etwas nach narkotisierten Hyperaktiven. Wozu es natürlich keine Studien gibt. Wäre auch ethisch schwer vertretbar.
Und das legte ich alles dem Anästhesisten in der Vorbesprechung dar.

Ich: Und die letzte OP lief auch nicht gut. Die hatten ewig, mein Bein zu betäuben und dann habe ich das Skalpell doch gespürt. Aber die waren etwas in Zeitdruck, glaubten es erst nicht. Es ging dann schon mit dem Schmerz, als sie etwas nachspritzten, einfach zu Ende der OP wars nicht mehr so angenehm…
Er: Oh. Das sollten sie sagen. Moment, ich schaue nach… Da steht nichts im Bericht.
Ich: Wass? Nichts? Nicht wegen der Narkose? Gar nichts?
Er: Oh! Die Operation dauerte…. WAAAS? 80 Minuten? Das ist viel. Das ist sehr viel!!! Eigentlich dauert das eine halbe Stunde.
Ich: Aha. Sag ichs doch. Die Narkose.
Er: Gut, wir werden sie zusätzlich überwachen!

Dann fragte er mich noch, ob ich Sport mache.
Ich: Ja.
Er: Ja…..?
Ich: Ja! Ich mache Sport.
Er: Ja… was? Yoga?
Ich: Joggen, MTB, Skateboard, Karate und….
Er beginnt zu lachen und winkt ab.

Er macht auch Kampfsport, allerdings etwas länger als ich Weissgurtnovize. Und als im Mittelland gestrandeter Tessiner findet er es etwas beunruhigend in einer Stadt mit ca. 8 Kampfsportschulen zu arbeiten, so ghettoid. Find ich nicht. Lieber kanalisierte Aggression mit Kampfsportkodex.

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Krankenhausdialoge – Prolog

Kreuz

Ich und Krankenhäuser, das ist ein Drama ohne Ende.
Bis jetzt.
Die letzte Episode ist hier nachzulesen. Als kurze Erinnerung:
– Kreuzen Sie das zu operierende Bein an! – Was haben sie gemacht? Was soll das Kreuz?
– Zwei sich streitende Pfleger, wer mir wohl jetzt die Stützstrümpfe holt und anzieht (vor dem OP)
– Nein, wirklich, ich spüre das Skalpell!! (Eine operationswütige Chirurgin)
– Ein nasses Bett, da die Infusionsnadel rausrutschte.
– Die Türklinke, die ich in der Hand hielt, als ich das Spital verlassen wollte.

Also hatte ich gelinde gesagt Panik. Da man sich ja unter einer Vollnarkose mit Beatmungsgerät nicht so gut wehren kann, wenn man noch was spürt.
Doch es kam anders.

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Nach der Massage

Er: Das war aber höchste Zeit, bei Ihrem Muskeltonus.
Ich: 😬
Er: Trinken Sie genug?
Ich: 😬😬😬
Er: Das merkt man.
Ich: 🤔
Er: Hier, ganz hart. Da, an der Wade. Schauen Sie bei mir.
Ich: 😳😳
Er: Das sollte weich wie Butter sein.

Und ich dachte, toll, straffes Gewebe. Dabei bin ich bloss verdorrt! 😱

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Streetart Donaukanal Wien II

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Oktober 17, 2018 · 06:15

Streetart Donaukanal Wien I

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