Monatsarchiv: August 2017

Be aware ☝️

Sollte ich mir auch umhängen. Wenn ich wieder mal wenig Schlaf gekriegt habe.

Passiert mit meiner Stimmung dann auch.

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Nachtzug ab Sighisoara

Zur Erinnerung: In Sighisoara, so klingt die Durchsage auf dem Bahnsteig.
Und noch eine kleine Illustration. Die Bahnhofsunterführung passte schaurig gut zum Geburtsort von Vlad Dracul.
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Nun ja.
Wenn man so spontan in der Gegend rumreist, dann besteht die Gefahr, dass die guten Unterkünfte ausgebucht, die Schlafkabinen besetzt, die Schlafwagen belegt sind. So eine Nacht auf dem Boden einer Fähre oder in einer milbenbesiedelten Absteige kann vorkommen. Auch wenn ich bei Letzterem noch immer das Sternenzelt bevorzuge.

Schlafwagen von Sighisoara nach Oradea: ausgebucht.
Couchette von Sighisoara nach Oradea: ausgebucht.
Wir hätte auch den Zug morgens um 2:20 nehmen können. Aber dafür fühlten wir uns zu alt.
Also einfach zwei Plätze.
Zwei Plätze in einem vollbesetzten Zug.
Zwei Plätze von denen einer bereits besetzt war.
Wir mussten also noch eine Oma wachrütteln und in Folge mit dem ganzen Waggon diskutieren. Glücklicherweise nur über das unzulängliche, rumänischen Reservationssystem.

Ich hatte ein Flashback. Die ganze Fahrt erinnerte mich an die 8 Stunden plazkartny zwischen Ulan Ude und Irkutsk. Das ist die dritte Klasse der Transsibirischen Eisenbahn. Die einzige Klasse für die Russen. Offene Verschläge mit Schlafkojen.
Naja, die Kojen fehlten im Zug nach Oradea.
Aber das Schnarchen.
Die dicke Luft: Schweiss, Atem und andere Ausdünstungen.
Und die Hitze!

Einen offiziellen Dank geht hiermit an unsere Gastgeberin, die wegen unserer Zugverspätung zu spät zum Arbeiten kam, aber auf uns wartete, zusammen mit dem weichen, frischbezogenen Doppelbett, in das wir uns, nachdem wir uns unter der Dusche von der klebrigen Patina befreit hatten, dankbar plumpsen liessen.

 

 

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no milk is not no milk

Ich: A coffee please. Without milk.
Sie: Greek coffee?
Ich: Black coffee.
Sie: Greek coffee is Frappe. Cold! Do you want Greek coffee?
Ich: No milk?
Sie: No. Cold coffee. No milk.
Ich: Ok.
Sie: Sweet?
Ich: Yes, please.
Der Inhalt des durchsichtigen Bechers war verdächtig braun.
Aber jedenfalls schön kühl.

Nächster Tag.
Sie: Greek coffee? Frappe?
Ich: No milk?
Sie: No milk!!!
Ich: Okay. Frappe.
Sie: Sweet?
Ich : Yes.
Sie stellt den Becher diesmal auf die Theke und kippt vor meinen Augen gesüsste Kondensmilch rein.
Ich: No milk??!!
Sie: No. NO! No milk!

Das war in Thessaloniki. Dann kam Sofia. Dann Plovdiv und Varna.
Und in Bukarest hatte ich dann auch ein Wiedersehen mit meiner Verdauung,
die sich quer durch Bulgarien leider tot gestellt hatte.
No milk is not no milk.

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So würde es auch gehen. Fast auch ohne Kenntnisse des kyrillischen Alphabets.

 

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Ales in Varna

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Man stelle sich die Serie The Big Bang Theorie vor. 🤓
Ich bin sicher, er spielte mit.
Ales.
Pi – T-Shirt.
Die Frisur eines schwarzen Schöflis.
Gelockt und dicht.
Sehr begeistert und gleichzeitig sehr gehemmt. Streicht sich immer wie zur Ermutigung über seinen Oberarm.
Varna. Wir mal wieder auf der Suche nach Nerd-City, sprich einem Magic-Geschäft.
Und es gibt sie überall. In Barcelona, in St. Gallen und in Varna gibt es dazu Ales.
Vor lauter Freude, dass da zwei Touristen aus der Schweiz den Varnagames aufsuchen, zückt er sein Lieblings-Deck.
(Für die uneingeweihten, Magic The Gathering – kurz MGT –  ist ein hochkomplexes Kartenspiel, dessen Regelwerk ich gerne mit der Aussagelogik vergleiche. Vergesst das Gefühl, ist alles logisch.)
Glücklicherweise war es gesleeved, also die Karten in Plastikhüllen. Denn, naja, es klebte. Und es gibt Karten in so einem Deck, die sind locker 80 Euro wert…
Er erzählte.
Und erzählte.
Und ich kannte natürlich die Hälfte der Kreaturkarten, Spontanzauber oder Artefakten nicht. Aber he…
Charmant Lächeln kann ich!
Dann pirscht sich ein ca. 16-Jähriger, schlacksiger Blonder heran.
Wartet.
Ales erzählt weiter.
Welche Karten er beim letzten Draft aus dem Booster-Pack gezogen hat.
(Man bemerkte das englische Fachvokabular…)
Also Ales erzählt.
Der Blonde wartet.
Ales erzählt.
Irgendwann weisen wir Ales darauf hin, dass da noch wer am Verkaufstresen wartet. Und sagen, er dürfe ruhig bedienen.
Ales verstummt.
Und der Blonde richtet sich an uns, um uns begeistert zu erzählen, welche Karten er am letzten Friday Night Magic gezogen habe und welches Deck er sich gebaut habe.
Ja, es ist erwiesen.
Wir haben es wiedermal gefunden.
Diesmal Made in Bulgaria:
Nerd-City. 🤓

PS: For the nerds: Someone got mana screwed. And it wasn’t me. ✌🏻

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Magic forest

Versuch Nr. 6 –

Und endlich zufrieden mit dem Resultat.

Das Original ist hier.

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It’s magic

Da ich es im Moment nicht auf die Reihe kriege, zu schreiben.

Na immerhin schwinge ich das Pinselchen…

Versuch Nr. 5

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Buda & Pest

Für Kaffeeundgartenliebhaber,
die gerne Tickets lösen.

Für Obdachlose.

Für Fähnchentreue.

Für Sonnenanbeter.

Für müde Hunde.

Und das Beste: Budapest liegt offenbar in der Schweiz.

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Buda

Für Superhipster: Szimpla kert

Mehr gibts hier.

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Buda

Für Hipster: Das jüdische Quartier

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Buda & Pest

Für Touristen

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